Mach doch einfach eine Diät Teil I
- tanjasilly
- 23. Dez. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Feb.
Du hast Bluthochdruck… nimm ab!
Du hast Knieschmerzen… nimm ab!
Du passt nicht mehr in die Hose von vor 20 Jahren… nimm ab!
Du hast so gut wie kein Liebesleben… nimm ab!
Du hast den Job nicht bekommen, den du wolltest… nimm ab!
So absurd die oben genannten Beispiele auch sind, so oder so ähnlich kann Gewichtsdiskriminierung und Gewichtsstigmatisierung aussehen.
Wo und wie Gewichtsdiskriminierung stattfinden kann
In Familien
Schikanierungen, Kritik und Beschimpfungen finden häufig durch Familienmitglieder statt. Aussagen über das Körpergewicht, die Verzehrs Menge uvm. sind bereits Gewichtsdiskriminierend.
Im Gesundheitswesen
Stelle dir vor, du gehst zum Arzt wegen Bauchschmerzen. Er klopf ein paar Mal auf deinen Bauch und kommt zum Ergebnis, dass du abnehmen sollst. Es werden keine weiteren Untersuchungen eingeleitet und du gehst unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Ein Beispiel für eine schlechte Gesundheitsversorgung für Mehrgewichtige.
Im Bildungssystem und Berufsleben
Vorurteile gegenüber Mehrgewichtigen können zu einer Benachteiligung im Bereich Bildung und Beruf führen. So wird Mehrgewichten Personen der Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen und zu gut bezahlten Berufen erschwert, denn sie haben oft das Nachsagen faul, undiszipliniert, unkooperativ, instabil, erfolgslos und ungesund zu sein.
In und durch Medien
Es wird eine Körperform bzw. ein „gutes“ Körpergewicht fokussiert. Körpervielfalt wird wenig bis gar nicht angesprochen. Vorherrschend sind daher Tipps, um schlank zu werden oder zu bleiben bzw. die eigene Schönheit zu verbessern. Wirklich erschreckend ist allerdings wie viele Influencer die Ernährungstipps geben, selbst an einer Essstörung leiden.






Kommentare